BIOREGIONAL ASSEMBLY,
GMUNDEN



REGENERATIVE ANSÄTZE ZUR WIEDERVERWENDUNG LOKALER RESSOURCEN UND MATERIALABFALLSTRÖME



   #Infrastruktur #Design #öffentlicher Raum
Atelier Luma, Jakob Travnik, Gmunden24dreißig, Stadt Gmunden, Kulturhauptstadt 2024



In einer Welt, die stark von globalen Versorgungsketten abhängig ist, besteht die dringende Notwendigkeit, unsere derzeitigen Systeme der Produktion, des Verbrauchs und der Bewirtschaftung materieller Ressourcen auf regionale, kollaborative und nicht-extraktive Praktiken umzustellen, um eine größere Widerstandsfähigkeit der Lebensgrundlagen gegenüber aktuellen und zukünftigen Krisen zu erreichen. Von zentraler Bedeutung für diesen Übergang ist die Etablierung zirkulärer Wirtschaftspraktiken, die in einer Bioregion verwurzelt sind, indem ihre natürlichen Ressourcen und ihr interdisziplinäres Wissen identifiziert, gefördert und mobilisiert werden



Um diesen Übergang anzustreben, fokussiert sich das Projekt Bioregional Assembly, Gmunden auf die Erforschung, Produktion und den Austausch von bestehendem und neuem Wissen über regionale Materialressourcen und die damit verbundenen Abfallströme, wobei die Bioregion Salzkammergut der Kulturhauptstadt 2024 als Fallstudie dient. Durch die Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen Industrieakteuren wird das Projekt deren Produktionsprozesse untersuchen und gemeinsam Materialprototypen und Prozesse für die Wiederaufwertung der bestehenden Materialabfallströme durch einen interdisziplinären Ansatz entwickeln. Somit werden Design und Ökologie als Werkzeuge für den Übergang zu einer neuen Art von "bioregionaler Nachhaltigkeit" eingesetzt.

Ziel des Projekts ist es, Grundlagen und Werkzeuge für lokale Systemlösungen zu schaffen, die den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in der Bioregion Salzkammergut bis 2030 unterstützen können.



Projektleitung: Jakob Travnik
Partner: Atelier Luma
Kooperationspartner*Innen: tba
Eingeladene Designer*Innen: tba






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